Unser politisches System

Was unterscheidet uns von den Tieren?

Wenn man sich die Erde und ihre Bewohner anschaut, stellt man fest, dass alle Lebewesen über eine gewisse Intelligenz verfügen, jedoch auch Instinkte. Je grösser der IQ, umso schwächer die Instinkte. Der Unterschied Mensch/Tier liegt hauptsächlich in der Intelligenz.

Ein Tier das andere Tiere frisst, macht sich keine Gedanken über Ethik. Eine gewisse Anzahl Menschen haben jedoch ethische Probleme mit dem Verzehr von Fleisch anderer Lebewesen.

Warum? Empathie! Was ist Empathie?

Wikipedia spricht von Mitgefühl von Menschen für Menschen. Fakt ist jedoch, dass auch Tiere für Menschen Empathie empfinden können, und umgekehrt. Trotzdem machen sich Tiere keine Gedanken darüber, wenn sie andere Tiere fressen. Sie handeln instinktiv. Sie handeln so, wie sie es von den Eltern und Artgenossen gelernt haben. Auch dies ist bei Menschen anders. Unsere Intelligenz ermöglicht es uns das, was wir von unseren Eltern und Mitmenschen gelernt haben, aufgrund einer gewissen Erfahrung in Frage zu stellen, und unsere persönliche Handlungsweise zu entwickeln. Aus dieser Tatsache resultiert, dass es heute viele Veganer und Vegetarier gibt. Der Mensch weiß, dass er keine Tiere essen muss um zu überleben. Wie sieht dies aus ethischer Sicht aus?

Vegetarier sind aus verschiedenen Gründen Vegetarier. Es resultiert nicht nur aus der Erkenntnis, dass wir keine Tiere essen MÜSSEN. Die Art wie wir Tier für den Verzehr halten, ist maßgeblich, und hat viele Menschen dazu gebracht kein Fleisch (oder andere Teile von Tieren) mehr zu essen, oder zumindest den Fleischkonsum extrem einzuschränken. Die Empathie, also das Mitgefühl für die betroffenen Tiere, spielt hier eine große Rolle.

Was unterscheidet den Menschen noch vom Tier?

Spontan fällt mir unsere präzise Art der Kommunikation ein. Allerdings ist nicht jeder Mensch zu präziser und verständlicher Kommunikation fähig, was oft der Grund für Missverständnisse und Streit ist. Natürlich hängt ein positives Resultat bei der Kommunikation zwischen 2 Menschen davon ab, was der Einzelne möchte. Wollen beide nicht dasselbe, stellt sich die Frage: Ist das eine richtig, oder das andere, und wovon hängt es ab? Gibt es nur ein Richtig und ein Falsch, oder ist das von Thema zu Thema verschieden? Bsp.: Ein Raum, 2 Menschen, Raumtemperatur 20°C. Einem ist zu kalt, oder einem zu warm. Soll es nun einem genehm gemacht werden, oder ein Mittelweg gefunden werden, wobei beide gleichermaßen (un)zufrieden sein werden? Wären nun 3 Menschen im Raum, sähe die Situation natürlich wieder anders aus. Auch über solche Dinge machen sich Tiere keine Gedanken.

In einer modernen Gesellschaft legt der Staat die Regeln in Form von Gesetzen fest, nach denen alle Menschen sich richten sollen, und legt strafen fest, für den Fall, dass sich Menschen nicht an die Gesetze halten. Der Staat hat also die Macht, dem Rest der Gesellschaft seine Auffassung von richtig oder falsch aufzuzwingen. Dies ist eine große Verantwortung, und kann, im Falle des Missbrauchs dieser Verantwortung, oder einfach nur falschen Überlegungen, verehrende Konsequenzen nach sich ziehen.

 

Warum ist unser politisches und gesellschaftliches System so, dass einer Minderheit solch große Verantwortung, oder besser gesagt, Macht überlassen? Wollen wir die Verantwortung nicht selbst? Gefällt es uns besser einen Sündenbock zu haben, den wir anklagen können, wenn er Fehler gemacht hat, wenn auch nur auf ethischer Basis? Sind wir zu bequem um selbst Verantwortung zu übernehmen? Wenn wir das ändern wollten, wie schwierig wäre das?

Das Grundprinzip der Demokratie ist es, dem Willen der Majorität Rechnung getragen wird. Viele Länder werden offiziell als Demokratie geführt, entsprechen jedoch de facto nicht mehr den Kriterien einer währen Demokratie.

Es ist utopisch zu glauben, dass wir in einer wahren Demokratie leben, denn wir können nicht sicher sein:

  1. Dass der sich zur Wahl gestellte Politiker die Maßnahmen, die er vor der Wahl angekündigt hat, auch nach den Wahlen umsetzen wird oder kann

  2. Dass Politiker sich nicht aus eigennützigen Gründen zur Wahl stellen, also nur um von den Vorteilen des Volksvertreter Daseins zu profitieren

  3. Dass die Majorität der Bürger nach den Wahlen noch einen Einfluss darauf hat, was die Regierung binnen 5 Jahren einer Legislaturperiode tut.

  4. Dass die meistgewählten Kandidaten Regierungsposten bekommen.

  5. Dass der Wille des Großteils des Volkes umgesetzt werden wird, da kein Volksvertreter bei allen Fragen wissen kann, was der Großteil des Volkes möchte

  6. Dass die Volksvertreter nur Gesetze vorschlagen und stimmen, die im besten Interesse des Großteils des Volkes ist.

Wenn sich der Großteil der Volksvertreter bei einer Frage im Parlament einig ist, bedeutet dies noch lange nicht, dass auch der Großteil der ganzen Bevölkerung dieser Meinung ist.

Die meisten aktuellen demokratischen Systeme sind veraltet, und wurden nie dem aktuellen Stand der Technologie angepasst. Früher war der politische Prozess wohl nicht anders möglich. Heute sieht das jedoch anders aus.

Das Internet, das am 29. Oktober 1969 ins Leben gerufen wurde, und der Fortschritt im IT-Bereich, wie z.B. die Blockchain, hat unsere Politiker nicht dazu bewegt, die Verantwortung, und vor allem die Macht, an den Bürger zurück zu geben, was jedoch schon seit Längerem möglich gewesen wäre.

Der Mensch ist im Allgemeinen Macht-geil, und wenn er sie einmal hat, tut er sich schwer diese Macht wieder abzugeben.

Wenn uns das alles einleuchtet, stellt sich eine entscheidende Frage:

Möchte ich alles, so wie es jetzt läuft, weiterlaufen lassen, oder möchte ich (auch wenn ich der Meinung bin, dass ich persönlich nur wenig oder gar keine negativen Konsequenzen im aktuellen System erleiden musste) auf ein moderneres und direkt-demokratisches System, in dem ich wieder mehr Einfuss auf politische Entscheidungen habe, übergehen?

Auf diese Frage gibt es 2 klare Antworten: Bleiben und übergehen. 

 

Welche Gründe könnte es für den Verbleib im aktuellen System geben?

  1. Mir geht es im aktuellen System gut, und ich habe keine Angst, dass sich das ändern wird.

  2. Ich habe mit Politik nichts am Hut, und möchte meine Zeit mit angenehmen Aktivitäten füllen.

  3. Ich bin mit Arbeit und Familie zeitlich ausgelastet, habe also keine Zeit mich um Politik zu kümmern.

  4. Ich glaube, dass der Großteil der Bevölkerung zu dumm ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen. (Sind richtig und falsch relativ?)

 

Welche Gründe gibt es für einen Systemwechsel?

  1. Ich habe gesehen, was Politiker im aktuellen System angerichtet haben, und habe grosse Angst vor dem, was sie noch anrichten könnten.

  2. Eine kleine Anzahl an Menschen ist leichter zu beeinflussen als ein ganzes Volk.

  3. Ich finde das aktuelle System undemokratisch, und möchte wieder selbst Verantwortung übernehmen, und selbst mitentscheiden.

  4. Ich möchte, dass nur das getan wird, was der Großteil der Bevölkerung möchte.

  5. In einem moderneren, direkt-demokratischen System, wenn es global eingeführt wird, werden höchstwahrscheinlich keine Kriege mehr geführt, und als Konsequenz, nicht mehr so viel Geld in Kriegsmaterial investiert werden.

 

Falls ihnen noch weitere Gründe einfallen, zögern sie nicht uns diese per eMail oder Facebook-Nachricht mitzuteilen

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